METHODE
Wie wir arbeiten.
Gute Planung erkennt man nicht am Versprechen, sondern an der Sorgfalt dahinter. Diese Seite zeigt, worauf Sie sich bei einer Zusammenarbeit mit uns verlassen können.
01 · HALTUNG
Worauf Sie sich verlassen können
Ein Mobilitätskonzept ist nur so viel wert wie seine Begründung. Vier Grundsätze gelten bei uns für jedes Vorhaben:
- Belegt statt behauptet. Jede vorgeschlagene Reduktion ist nachvollziehbar hergeleitet und an die geltende Stellplatzregelung angeschlossen. Nichts steht im Konzept, das wir nicht begründen können.
- Auf dem Stand von heute. Stellplatzregelungen verschieben sich laufend. Wir arbeiten mit der Rechtslage, die für Ihr Vorhaben aktuell gilt — nicht mit der von vorgestern.
- Ehrlich über Chancen und Grenzen. Wenn sich eine Reduktion nicht lohnt oder ein Weg nicht trägt, sagen wir das früh und klar. Eine ehrliche Einschätzung ist mehr wert als ein geschöntes Ergebnis.
- Sorgfalt vor Tempo. Entscheidend ist nicht, wie schnell ein Konzept fertig ist, sondern ob es vor der Behörde standhält. Dennoch ermöglichen unsere internen Tools eine zügige Fertigstellung.
02 · ZUSAMMENARBEIT
Wie eine Zusammenarbeit läuft
Jedes Projekt beginnt mit einem Gespräch über Ihr Vorhaben — Standort, Programm, Ziel. Daraus geben wir Ihnen früh eine erste Einschätzung: ob und in welcher Größenordnung eine Reduktion realistisch ist. So wissen Sie, woran Sie sind, bevor größerer Aufwand entsteht. Stimmt die Richtung, entwickeln wir das Konzept und stimmen Zwischenstände mit Ihnen ab.
Bis hin zur Genehmigung begleiten wir auf Wunsch das Gespräch mit der Behörde und liefern die Unterlagen, die dort erwartet werden.
03 · ERGEBNIS
Was Sie am Ende bekommen
Am Ende steht ein Konzept, das Sie direkt in Ihr Genehmigungsverfahren einbringen können Dieses ist verständlich aufgebaut, vollständig belegt und an die geltende Regelung angeschlossen.
Es benennt die mögliche Reduktion, die Maßnahmen, die sie tragen, und für Sie einen Vorschlag, wie sich das Ganze gegenüber der Kommune absichern lässt. Kurz: eine Grundlage, mit der Sie und die Behörde arbeiten können.
04 · GRENZEN
Was wir nicht tun
mosys macht Mobilitätskonzepte für Immobilienwirtschaft und Quartiere sowie Kommunale Beratung. Wo es um den rechtsförmlichen Wortlaut oder die Auslegung einer Norm geht, arbeiten wir mit Fachleuten für Verwaltungsrecht zusammen — wir trennen klar zwischen planerischer Substanz und juristischer Form.
Wir geben keine Genehmigungs-Garantien. Über einen Bauantrag entscheidet die Bauaufsicht. Wir liefern ein tragfähiges, an die geltende Regelung angeschlossenes Konzept — eine Grundlage, die eine Genehmigung wahrscheinlich macht, sie aber nicht erzwingen kann. Gerne begleiten wir Sie jedoch mit unserer Expertise im gesamten Prozess mit der Behörde und Dritten.
Wir konkurrieren nicht mit anderen Gewerken. Unser Beitrag ist die Mobilitätskonzeption. Andere Gewerke arbeiten parallel; wir verzahnen uns mit ihnen und unterstützen fachgebunden in jeder Hinsicht.
05 · FAQ
Häufige Fragen zur Methode
Antwort-zuerst formulierte Einordnungen zu Stellplatzregelung, Mobilitätskonzept und aktuellen Reform-Signalen.
Worauf basiert die mosys-Datenbasis?
Die mosys-Wissensbasis umfasst die Stellplatzregelungen aller 16 Bundesländer, die einschlägige obergerichtliche Spruchpraxis sowie eine laufende Beobachtung von rund 80 aktuellen Reform-Signalen aus Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Sie wird kontinuierlich gepflegt — jedes neue Konzept startet damit auf dem aktuellen Rechts- und Praxisstand, statt jedes Mal von vorne zu recherchieren.
Was ist ein Mobilitätskonzept im Bauantrag?
Ein Mobilitätskonzept ist ein verkehrsplanerischer Nachweis, der gegenüber der Bauaufsicht begründet, warum für ein Bauvorhaben weniger Pkw-Stellplätze hergestellt werden sollen als die kommunale Stellplatzsatzung pauschal vorsieht. Es besteht aus Maßnahmen (Sharing, ÖPNV, Rad-/Fußinfrastruktur, Mobilitätsmanagement) und einer rechtlich tragfähigen Sicherung — meist städtebaulicher Vertrag, Baulast oder Festsetzung im Bebauungsplan.
Wie lässt sich der Stellplatzschlüssel rechtssicher reduzieren?
Eine rechtssichere Reduktion stützt sich auf die in der einschlägigen Stellplatzsatzung vorgesehenen Anrechnungs- und Reduktions-Tatbestände, auf belastbare verkehrsplanerische Annahmen mit Quellen und auf eine dauerhafte Sicherung der Maßnahmen. Entscheidend ist die Verbindlichkeit über die Bauphase hinaus — etwa über städtebaulichen Vertrag, Baulast oder Klauseln in Miet- und Verwaltungsverträgen.
Brauche ich in Berlin Stellplätze für Wohnungsneubau?
Nein. In Berlin besteht für Wohnnutzung keine landesrechtliche Pkw-Stellplatzpflicht; die Bauordnung Berlin (BauO Bln) sieht für Wohnungen keinen pauschalen Schlüssel vor. Verbindliche Vorgaben zur Anzahl ergeben sich in der Regel erst aus städtebaulichem Vertrag oder Bebauungsplan. Eine Pflicht zur Herstellung von Fahrradabstellplätzen bleibt daneben bestehen.
Was ändert sich 2025/2026 bei den Stellplatzregelungen?
Bayern und Hessen haben die landesrechtliche Stellplatzpflicht kommunalisiert — die Regelungstiefe liegt nun bei den Kommunen, die eigene Satzungen erlassen oder darauf verzichten können. Hamburg etabliert den Mobilitätsnachweis als Standard für Wohnungsneubau. In weiteren Ländern stehen Novellen zur Stellplatzpflicht und zur Stellplatzablöse in Vorbereitung; mosys verfolgt rund 80 solcher Reform-Signale laufend.
ABSCHLUSS
Wenn Sie ein konkretes Vorhaben besprechen oder Fragen zu unserer Arbeitsweise haben — schreiben Sie uns. Wir antworten in der Regel binnen zwei Werktagen.
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